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2. Witzenhäuser Frauenmahl - Rückmeldungen und Tischreden

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Frauenmahl Witzenhausen 10. März 2018

 

„4x3“

Veränderungen in Kirche und Gesellschaft

„Wir dürfen heute reden und sind doch so still – sind wir?!“

(aus den Rückmeldungen zum 2.Witzenhäuser Frauenmahl 2018)

 

Kirche

-        Kirche muss sich deutlicher in gesellschaftlichen Themen positionieren und Werte vermitteln

-        Kirche muss Raum für Begegnungen und Gemeinschaft bieten – gerade für junge Leute

-        Kirche ist besser als ihr Ruf und unbeweglicher, als man denkt!

Gesellschaft

-        Gesellschaft braucht neue Beteiligungsformen in der parlamentarischen Demokratie

-        Frauen sind nach wie vor benachteiligt, nützen ihre Möglichkeiten jedoch nicht genug und treten zu wenig für ihre Rechte ein: Wir dürfen heute reden und sind doch so still!“

-        Pflegeberufe brauchen unbedingt mehr Wertschätzung

Familie

-        Familie ist da, wo man geliebt wird – und heute multilokal, über die ganze Welt verstreut

-        Familie bedeutet gegenseitiges, generationsübergreifendes Lernen, Geben und Nehmen

-        Familie braucht Raum und Zeit und dafür auch finanzielle und andere Unterstützungsstrukturen: gleichberechtigte Bildungschancen für Kinder; Frauen sollen sich nicht zwischen Familie und Beruf entscheiden müssen, etc.

Wohnen   

-        Wohnen muss für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen bezahlbar sein

-        Wir brauchen Mehrgenerationenhäuser und mehr Projekte für „Jung und Alt“ wie „Wohnen gegen Hilfe“

-        Kirchlicher Wohnungsbau sollte die Schwachen in der Gesellschaft unterstützen

Die Originalzitate und weitere Voten sind auf der homepage des Ev. Kirchenkreises (www.kirchenkreis-witzenhausen.de)und auf der offiziellen Seite des Frauenmahls einsehbar (www.frauenmahl.de) – wir freuen uns, wenn die Impulse vom Frauenmahl Kreise ziehen und wünschen anregende Gespräche! 

(Für das Team vom Witzenhäuser Frauenmahl: Dekanin Ulrike Laakmann)

 

 

 

Tischreden zu Veränderungen in Kirche und Gesellschaft

Familie

  • Familie ist wenn die Jungen von den „Alten“ und die Alten von den Jungen lernen!
  • Geben und Nehmen als Lebens Motto
  • Für jedes Kind eine behütete Kindheit ohne Angst. Gleichberechtigte Bildungschancen, Unterstützung für schwächere Kinder.
  • Familie ist alles, was einem ein gutes Gefühl gibt – ein Zuhause! Dafür braucht Familie Raum & Zeit – keine finanziellen Sorgen und Belastung durch Existenznot! Familie gebührt Hochachtung und Wertschätzung.
  • Familie ist da, wo man geliebt wird! Die Form ist keine Garantie für funktionierende Beziehungen.
  • Ich wünsche mir, dass meine Tochter sich nicht zwischen Berufstätigkeit und Kindern entscheiden muss. Vereinbarkeit, Gleichberechtigung im Alltag.
  • Multilokale Großfamilie heute – über die ganze Welt verstreut.

 

Gesellschaft

  • Ich wünsche mir ein größeres Miteinander auf gleichberechtigter Ebene! Das Kann gelingen, durch gegenseitiges Aufeinander zugehen, Gesprächsbereit sein – und Lösungshilfen anzunehmen!
  • Freundlichkeit und keinen Schritt zurück; das hilft Veränderungen anzunehmen.
  • Endlich Parité in Gremien (Politisch – Kirchlich – Verbände )
  • Starke Frauen der Reformation – In einer Zeit in der die Frauen kaum eine Stimme hatten erheben sie ihre Stimme. Wo und wann hört man uns heute?? Wir dürfen reden und sind so still.
  • Gesellschaft beginnt für mich mit dem Umgang & der Begegnung mit unseren jüngsten Mitgliedern – den Kindern! Was geben wir ihnen mit? Ich wünsche mir angstfreie Möglichkeiten zur Entfaltung in Schule & Kitas – keine Selektion, sondern Teamwork – Begegnung auf Augenhöhe.
  • KITAS Schulen Bildung für uns alle – Kosten frei
  • Anerkennung von Deutschland als Migrationsland. Meine Geschichte ist 200 Jahre alt –  Hugenottische Vorfahren
  • Pflege muss auch bei uns so wertgeschätzt werden und entsprechend entlohnt werden, das mehr junge Menschen sich für den Beruf AltenpflegerIn , GesundheispflgerIn gerne entscheiden!
  • Mangel an Mitmenschlichkeit in der Gesellschaft. Bringt die Digitalisierung da Besserung??? Werden unsere Lebensgrundlagen (Luft/Wasser/Boden) noch wertgeschätzt??
  • Freundlich denen begegnen die mich herausfordern!
  • Die Frauen bei uns sind immer noch benachteiligt: Geld für Pflegeberufe / Altersrenten!
  • Kirche und gesellschaftliche Themen: Landwirtschaft, Kriege, Umwelt →Positionen unklar in der Gesellschaft. Wahrnehmung
  • Neue Formen von Beteiligung in der parlamentarischen Demokratie finde ich wichtig. Foren, Konferenzen, Diskussion im Netz.
  • Care Arbeit muss MÄNNLICH werden!

 

Kirche

  • Mut zur Wertevermittlung wie kommt das? Es gibt so viel Unsicherheit  Familie als Ort für Orientierung mit Rechten und Pflichten – mit Grenzen und Freiheiten. Kirche könnte auch deutlicher Position beziehen und die Werte deutlicher vertreten. Unterschiedliche Räume für Gemeinschaft bieten.
  • Kirche im Übergang von patriarchalen zu matriachalen Struktur  → Wo seht die Kirche???
  • Ich wünsche mir mehr Engagement für die Jugend! Unsere Kirchengemeinden bluten aus da zu wenig Menschen die Kirche wertschätzen und ihren Halt in anderen Dingen suchen! Das macht mich sehr nachdenklich!
  • Gemeinschaft der Kinder Gottes!!! Warum dann evangelische und katholische Christen?? Wir haben einen Gott
  • SICHT auf das was Mensch spirituell heute braucht.
  • Wie kann man die Gleichgültigkeit der jüngeren Generation gegenüber der Kirche des Glaubens verändern? Oder gibt es diese Gleichgültigkeit nicht
  • Welches Veranstaltungsformat Raum junge Frauen ansprechen →Frauenmahl Ü50 und U50.
  • Ich wünsche mir, dass Kirche mutig ist und sich gegen die politischen Ungerechtigkeiten wendet. Ich möchte mich mit der Kirche für Z. B. Umweltschutz usw. einsetzen.
  • Immer mehr Gemeinden werden „ihre“ Pfarrer genommen, die Pfarrer müssen immer mehr Gemeinden versorgen. Diese „Dezentralisierung“ wirft Schwierigkeiten auf, vertraute Personen fehlen, vor allem die Jugend wird immer weniger erreicht.
  • Wenn e sin der Kirche schon Bischöfe geben muss, wird’s Zeit für eine Bischöfin. Ich schlage Katrin Wienold-Hocke vor.
  • Wie leben in Gerechtigkeit über die Grenzen Europas hinaus?? Menschenrechte?
  • Ich wünsche mir, dass Kirche sich schneller verändert und sich an den Wünschen / Sorgen der jungen Gesellschaft orientiert.
  • Kirche ist besser als ihr Ruf. Kirche ist unbeweglicher als man denkt! – Bewahranstalt
  • Mehr Begegnung – weniger Verwaltung
  • Wie soll Jugendarbeit funktionieren, wenn die Aufgabenfelder (Gemeindezusammenlegungen) für Pfarrer immer umfangreicher werden?
  • Es fällt eigentlich nicht schwer, Kirche zu verändern. Denn: nur wer sich ändert, bleibt sich treu!
  • Veränderungen können sein, ohne Tradition und Identifikation zu verlieren.
  • Wie kann Kirche Menschen in ihren Themen begleiten? – Ich bin mitten unter ihnen – Wahrhaftigkeit in Gesellschaft! Einheitsbrei → Haltung zeigen, durch klares, authentisches VERHALTEN.
  • Ökumenische TAUFE und TRAUUNG
  • Teilen in Kirche und Gesellschaft als christliche Grundhaltung – Teilen lernen – Teilen als Selbstverständlichkeit, die reich macht!
  • Kirche könnte auch deutlicher Position beziehen und Werte deutlich vertreten.
  • Unterschiedliche Räume für Gemeinschaft bieten.

WOHNEN

  • Wohnen für Hilfe ein tolles Projekt
  • Es muss ja kein Bungalow sein, wie für Prominente – die sind oft allein – ich brauche ein Zu Hause 
  • Möglichkeiten des gemeinsamen Wohnens von Jung und Alt unter bezahlbaren Bedingungen.
  • Mehrgenerationenhäuser für mehr NÄHE für die Meisten.
  • Wohnen muss für alle Menschen bezahlbar sein! Da wir immer mehr Senioren bekommen, wäre es schön nicht nur Seniorenwohnungen anzubieten, sondern auch für Familien mit Kindern und jüngeren Menschen – Wohnviertel umgestalten!
  • Sei(d) freundlich zu denen, die mich/euch herausfordern: ich bin es auch für diese!
  • Günstigere Wohnungen müssen gebaut werden.
  • Leider ist heute die Familie aus oft berufl. Gründen auseinander gerissen. Eltern können nur schlecht unterstützt werden. Zudem ist Wohnraum sehr teuer geworden. SCHADE!
  • Betreutes Wohnen darf nicht Betreuung als VERWALTUNG sein. Menschen müssen gesehen werden!?
  • Ich wünsche mir einen menschenwürdigen Wohnraum für alle! Dies wird sicherlich veränderte Wohn- und Lebensgemeinschaften bedeuten.
  • Bezahlbarer Wohnraum für junge Familien. Wohnprojekte für „Jung und Alt“
  • Schaffung und Unterstützung von kirchlichem Wohnungsbau für die Schwachen der Gesellschaft.
  • Bezahlbarer Wohnraum für alle
  • Jeder wohnt allein. Das ist blöd! Neue / Alte Wohnformen wie Beginenhöfe, sind viel sinnvoller. Das muss gefördert werden.
  • Traum: Mehr-Generationenhäuser auf den Dörfern… Alten WG´s….
  • Ich wünsche mir, dass wir neue Formen des gemeinsamen Wohnens fördern. Auch auf dem Land!
  • Mischwohnen:  Teuer – preiswert!

Zuletzt geändert am: 8.5.2018 um 10:51

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